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2009-06-28 12:50:47 Kostenloses Update bei Layout-Software: EAGLE 5 jetzt mit Follow-me-Router
 Follow-me-Router als kostenloses Update
Seit etwa einem Jahr gibt es die weit verbreitete Layout-Software EAGLE in der Version 5. Jetzt stellt der Hersteller CadSoft allen Anwendern ein kostenloses Update zur Verfügung, das erstmals einen sogenannten Follow-me-Router enthält. Diese Betriebsart führt in der Praxis zu einer enormen Zeitersparnis.
Seit der kürzlich erschienen Version 5.5 unterstützt der neue Follow-me-Router den Layouter beim manuellen Verlegen der Leiterbahnen. Nachdem man eine Signallinie, die als Leiterbahn verlegt werden soll, mit der Maus selektiert hat, berechnet der Follow-me-Router im Partial-Modus automatisch den Verlauf der Leiterbahn vom Startpunkt der Signalline bis zur aktuellen Mausposition. Bewegt man die Maus, ist sofort der neue Verlauf sichtbar. Gefällt das Ergebnis, fixiert man dieses mit einem Klick, und der Follow-me-Router berechnet sofort den nächsten Leiterbahnabschnitt.
Alternativ gibt es den sogenannten Full-Modus, der gleich den Verlauf der ganzen Leiterbahn vom Startpunkt über die aktuelle Mausposition bis zum Endpunkt berechnet. Ist das Ergebinis wie gewünscht, fixiert man es wieder mit einem Mausklick.
Der große Vorteil bei dieser Art der Entflechtung ist, dass die Design-Regeln von vornherein eingehalten werden. Während des Verlegens können zum Beispiel die Leiterbahnbreite und der gewünschte Layer verändert werden. Der Follow-me-Router reagiert sofort auf die geänderten Vorgaben. Voraussetzung fÜr den Follow-me-Router ist das Vorhandensein des Autorouter-Moduls. Dessen Parameter-Einstellungen gelten im Wesentlichen auch für die neue Betriebsart. In der Professional-Edition sind bis zu 16 Signallagen möglich, inklusive Blind- und Buried-Vias.
Die positive Nachricht in unserer krisengebeutelten Zeit:
Der Follow-me-Router ist für alle EAGLE-Anwender, die bereits eine Lizenz mit Autorouter der Version 5 besitzen, kostenlos. Die aktuelle EAGLE-Version steht auf dem CadSoft-Server zum Download bereit. Für alle Anwender, die eine ältere Version verwenden, gelten günstige Update-Konditionen. Foto mit höherer Auflösung: eagle.jpg -> Link: http://www.cadsoft.de 2009-06-20 21:03:22 Jagd auf extrasolare Planeten: Hochempfindliche Kamera schießt 1500 Bilder pro Sekunde
 Superschnell und hochempfindlich
Im Rahmen eines Projekts der ESO und des französichen INSU-CNRS ist mit der OCam eine Kamera entstanden, die 1500 Bilder pro Sekunde schießt und dabei selbst mit geringster Belichtung auskommt. Die schnellste Hochpräzisions-Schwachlichtkamera der Welt wird neue Möglichkeiten für das Very Large Telescope (VLR) der ESO eröffnen, indem sie hilft, störende atmosphärische Effekte auszugleichen. Laut dem Projektkoordinator Philippe Feautrier werden die Bilder schärfer sein als bei derzeitigen Weltraumteleskopen.
Quelle: pressetext.deutschland -> Link: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090620008 2009-06-20 19:00:04 Falsche Strategie gegen Online-Piraterie: Urheberrecht muss sich Menschen anpassen
 Zu diesem Schluss kam Viktor Mayer-Schönberger, Direktor des Information and Innovation Policy Research Centres an der National University of Singapore im Rahmen eines Vortrages. Die Kreativwirtschaft, die sich aufgrund der zunehmenden Online-Piraterie um ihren wirtschaftlichen Fortbestand sorgt, setze mit ihrem weltweit geführten Krieg gegen "Urheberrechtsterroristen" auf die falsche Strategie. "Es wird versucht, den Kontrollverlust, der durch die neuen Möglichkeiten des Internets entstanden ist, durch härtere Gesetze auszugleichen. Letztendlich kann aber auch ein perfektes Urheberrecht veraltete Geschäftsmodelle nicht vor dem Untergang bewahren", so Mayer-Schönberger.
Dem Rechtsexperten zufolge habe es die Medien- und Unterhaltungsbranche mit einer massiven Veränderung des Nutzerverhaltens in der digitalen Welt zu tun: "Die Informationskonsumenten haben sich rasend schnell an das Web gewöhnt, wo urheberrechtlich geschützte Inhalte einfach und schnell unautorisiert heruntergeladen werden können. Als Resultat findet sich heute Musik von mehreren 10.000 CDs auf einer einzigen Festplatte wieder. Dieser Anreiz bei Konsumenten, sich geschützte Inhalte illegal im Netz zu besorgen, nimmt weiter zu." Vor allem bei der jüngeren Generation sei diese Praxis mittlerweile verbreiteter denn je. Das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung würden aktuelle Untersuchungen zeigen, die bestätigen, dass sich derzeit bereits mehr als die Hälfte der US-Teenager als Online-Piraten betätigen. "Das Urheberrecht hat auf den globalen Informationsmärkten mit nationalen Rechtsordnungen seine Durchsetzungsfähigkeit verloren. Das Ergebnis ist eine bevölkerungsweite Rechtsmissachtung", stellte Mayer-Schönberger fest.
Während die Konsumenten sich inzwischen aber nicht mehr vorstellen könnten, auf die Vorteile, die ihnen das Web in puncto Inhaltserwerb bietet, zu verzichten, setze die Industrie vor allem auf eine Verschärfung des rechtlichen Schutzes für geistiges Eigentum. "Ein Großteil sieht in härteren Gesetzen das beste Rezept für den Anti-Piraterie-Kampf. Doch der Eindruck täuscht. In Wirklichkeit führt das nur dazu, dass sich die Bevölkerung noch stärker mit Füßen gegen das Urheberrecht stemmt", betonte Mayer-Schönberger. Dass diese Strategie nicht den gewünschten Erfolg bringt, habe das Beispiel der Musikindustrie gezeigt, die über ein halbes Jahrzehnt hinweg Nutzer wegen Urheberrechtsverstößen verklagt hat. "Diese Gerichtsverfahren haben den Industrievertretern nichts als hohe Kosten beschert. Ein generalpräventiver Effekt ist bislang ausgeblieben", merkte Mayer-Schönberger an.
Auch den Einsatz von technischen Restriktionsmaßnahmen sieht der Rechtsexperte überaus skeptisch. "Digital Rights Management (DRM) bedeutet, dass die Technik vorgibt, welches Verhalten den Usern erlaubt ist. Damit dieses Konzept funktionieren kann, müssen die Konsumenten aber bereit sein, sich auf diese Art der Verhaltenskontrolle einzulassen. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Marktakzeptanz von DRM bislang fehlt und die Nutzer dem Einsatz derartigere Kopierschutzmaßnahmen zunehmend kritisch gegenüberstehen", so Mayer-Schönberger abschließend.
Quelle: pressetext.austria -> Link: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090619014 2009-06-13 21:57:32 Software als Service auch bei Großkunden: Cloud-Computing wird für Konzerne interessant
 SuccessFactors betreibt vier gro�e Rechenzentren
Das kalifornische Unternehmen SuccessFactors http://www.successfactors.com hat als weltweit führender Software as a Service-Anbieter (SaaS) im Bereich der Bereitstellung von Personal- und HR-Management-Software mit Siemens einen neuen Großkunden gewonnen. SuccessFactors betreibt webbasierte Software, mit der künftig die 420.000 Mitarbeiter aus 80 Ländern betreffende Personalverwaltung des deutschen Konzerns optimiert werden soll. "Ausmaß, Skalierbarkeit und der multilinguale Charakter dieser Zusammenarbeit zeugt vom Potenzial von Business Cloud-Computing", sagt Lars Dalgaard, CEO von SuccessFactors.
SuccessFactors hat bereits über 30 Firmen mit über 25.000 Mitarbeitern unter Vertrag genommen. Darüber hinaus nehmen namhafte Unternehmen wie Oakley, GAZ de France, Benetton und Gap deren SaaS-Lösung in Anspruch. So arbeiten weltweit bereits 4,7 Mio. User mit den verschiedenen Modulen auf der Cloud-Plattform von SuccessFactors, was den Betrieb von vier räumlich getrennten Rechenzentren erfordert. Insgesamt nutzen 2.700 Firmen aus 60 Branchen und 185 Ländern das Angebot des 2001 gegründeten SaaS-Spezialisten. Dessen Kunden benötigen dadurch nur mehr eine minimale EDV-Infrastruktur für den Zugriff auf die über das Web bereitgestellten Applikationen.
Verschiedene Module - darunter Recruiting-, Performance- und Goalmanagement-Tools wie etwa Anwendungen zur Weiterbildungs- und Karriereplanung von Mitarbeitern - können auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Die Software ist in der Cloud frei skalierbar, kann somit an Umstände wie Lastspitzen angepasst werden und erfährt einmal im Monat ein Update. Zudem bietet SuccessFactors einen 24/7-Support-Service, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Für alle Kunden steht weltweit nur eine Betriebsplattform zur Verfügung, was eine effektive Nutzung bei gleichzeitig niedrigen Kosten ermöglicht.
Im Falle von Siemens sollen mit webbasierter Software auf Anfrage sogar sieben unterschiedliche Verwaltungssysteme ersetzt werden können, berichtet das Portal Information Week. Multinationale Unternehmen können ihr Personalmanagement jedenfalls getrennt von der Verwaltung zentraler Geschäftsprozesse, die parallel dazu auf Basis von Lizenzsoftware wie SAPs Business Suite geleistet werden kann, durchführen. Laut Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner soll der SaaS-Markt regelrecht explodieren und sich bis 2013 mehr als verdoppeln.
Quelle: pressetext.austria -> Link: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090613008 2009-06-12 22:18:20 Die EU ist kritisch: Windows 7 ohne Internet Explorer
 Windows 7 kommt im Herbst ohne Internet Explorer nach Europa
Der Softwareriese Microsoft hat angekündigt, dass das kommende Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer ausgeliefert werden wird. Dies berichtet Microsofts stellvertretender Chefjurist Dave Heiner in einem Blogeintrag des Unternehmens. Damit will der Konzern einer weiteren Strafzahlung durch die EU-Kommission entgehen. Der Webbrowser wird schließlich sowohl Nutzern als auch Computerherstellern separat angeboten. Die Spezialversionen für den europäischen Markt werden mit einem "E" gekennzeichnet, schreibt Heiner.
Für den Konsumenten wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch kaum etwas ändern. Vor allem beim Kauf eines neuen Rechners inklusive Betriebssystem ist davon auszugehen, dass der PC-Hersteller einen Browser vorinstalliert - der Einfachheit halber vermutlich den Internet Explorer, wie Microsoft-kritische Stimmen behaupten. Für Microsoft bedeutet dieser Schritt allerdings einen Strategiewechsel. Bislang argumentierte man in Redmond, dass der Internet Explorer ein fester Bestandteil des Betriebssystems sei und man deshalb nur beides zusammen ausliefern würde. Wiederholt wurde diese Tatsache von der EU beanstandet. Sie verstoße gegen europäisches Wettbewerbsrecht, hieß es aus Brüssel.
Zuletzt strengte der norwegische Browserhersteller Opera durch eine Beschwerde ein neues EU-Verfahren an. Mittlerweile haben sich auch die Browser-Konkurrenten Mozilla und Google angeschlossen. Ein Vorschlag seitens der EU sah vor, dass die Rechner bzw. die Betriebssysteme mit einer Auswahl an Browserprogrammen ausgeliefert werden sollten. Somit hätte der Nutzer die freie Wahl zwischen den Applikationen. Das wäre auch im Sinne der Mitbewerber. In einer Stellungnahme der EU-Kommission heißt es nun kritisch, Microsoft habe sich entschieden, das Betriebssystem ohne Webbrowser auszuliefern. Anstatt mehr Auswahl, gäbe es nun sogar weniger.
Vonseiten Operas ist nun zu vernehmen, dass man ebenfalls noch nicht zufrieden sei. Der aktuelle Schritt reiche noch nicht, wird Opera-CEO Hakon Wium Lie vom Branchenportal Cnet zitiert. "Ich glaube nicht, dass dies dazu führt, den Wettbewerb anzukurbeln", meint Lie. Er spricht sich hingegen für den Vorschlag der EU-Regulatoren aus. So soll den Nutzern eine Auswahl an verschiedenen Browsern angeboten werden, sobald sie sich das erste Mal mit dem Internet verbinden. Die EU muss den Softwarekonzern dazu bringen, das Betriebssystem mit mehreren vorinstallierten Browsern auszuliefern, so der Opera-Chef. Der Kunde hätte somit die Wahl.
Quelle: pressetext.austria
-> Link: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090612014 |